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GEOPARK RIES

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In diese derartig gestaltete Wechselfolge unterschiedlicher Gesteinstypen ist der Asteroid eingedrungen, hat Gestein zertrümmert, aufgeschmolzen, verdampft und aus­geworfen. Die dabei entstandene Hohlform, also der Krater selbst, war zunächst etwa 12 bis 13 km groß und ist durch das mechanische Emporsteigen zusammengedrückten Grundgebirgsmaterials verändert worden. Es bildete sich der so genannte »Innere Ring« im Rieskrater, der heute noch an einigen Stellen erkennbar ist. In unmittelbarer Nachbarschaft des Gemeindegebiets von Deiningen gehört hierzu der Wennen­berg. Um die Kraterhohlform wur­de der Schutt bis weit über den Kraterrand hinaus wieder abgelagert. Dieser Kraterrand wurde durch das Nachsacken großer Gesteinsschollen in die bestehende zentrale Hohlform auf einen Durchmesser von etwa 25 km erweitert.

Bei dieser Katastrophe entstanden völlig neu komponierte Gesteine, von denen die beiden wichtigsten kurz genannt seien:

– das wohl riestypischste Gestein, der Suevit,  der sowohl im Krater selbst zur Ablagerung kam, als auch in der Umgebung des Kraters abgelagert wurde; sein wichtigstes Kennzeichen sind die meist dunklen Schmelzfetzen, die sog. »Flädle«, und

– die Bunte Breccie, die fast ausschließlich aus zertrümmertem Komponenten des Sedimentären Deckgebirges  besteht, enthält keine Schmelzprodukte; für dieses Gestein typisch sind geschockte Reste von Fossilien (z. B. Ammoniten, Belemniten).

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