INFOTHEK DEININGEN

GEOPARK RIES

Beispiel eines Bereichs-Blog-Layout (FAQ-Bereich)


So schreibt Administrator Dobel am 26. Januar 1952 an Domänendirektor Dr. Friker: »Das Gut Klosterzimmern ist ebenso wie die übrigen fürstlichen Höfe Lehrbetrieb für den Nachwuchs in der Landwirtschaft; der Gutsbetrieb ist schon seit Jahrzehnten beispielgebend für die umliegenden klein- und mittelbäuerlichen Betriebe und wird alljährlich aus nah und fern von Landwirtschaftsschulen, Hochschulen, Ackerbauvereinen und auf Lehr- und Fortbildungsausflügen besichtigt.
Aufgrund der ansteigenden Kosten für die Fremdarbeitskräfte gab man 1965/66 die Milchkuhhaltung auf und nutzte die frei gewordenen Ställe für Mutterkühe und Mastbullen, wobei die Mastbullenhaltung bereits 1968 und die Mutterkuhhaltung 1971 eingestellt wurde. 1969 verlegte man die Schweinezucht vom Karlshof nach Klosterzimmern. Die bereits vorhandene Zucht wurde somit dort ausgebaut.

Im Jahre 1969/70 war Klosterzimmern der größte Zuckerrübenanbauer im Landkreis, da die Zuckerrübenfläche auf 80 Hektar ausgedehnt worden war. Wie modern und fortschrittlich die Gutsverwaltung wirtschaftete, wird auch daraus er­sicht­­lich, dass bereits 1972 die 3-phasige, absetzige, 6-reihige Zuckerrübenrodetechnik angeschafft (erstes derartiges Sys­tem im Landkreis) und 1973 die Zuckerrübensaat auf Endabstand (ebenfalls als erster Betrieb im Ries) eingeführt wurde.

1972 wurden die fürstlichen Betriebe Klosterzimmern, Muttenau, Möderhof und Uttenstetten, die bis zu diesem Zeitpunkt von eigenen Verwaltern bewirtschaftet wurden, zu einem einzigen Betrieb zusammengelegt. Damals fanden noch 15 Arbeitskräfte in der Landwirtschaft »Brot und Arbeit«.

<< zurück weiter  >>