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II. Im Jahr 1683 bekam auch die katholische Gemeinde ihr eigenes Schulhaus. 1750 wurde dieses Schulhaus samt der Stadeltenne von der katholischen Gemeinde neu gebaut. 1825 und 1881 musste dieser Bau angesichts ständig steigender Schülerzahlen erweitert werden.

Als 1909 die Lehrerwohnung zu klein war, entschloss sich die Gemeinde, das Wirtschaftsgebäude, in dem sich Stall und Scheune befanden, aufzustocken und hier eine Lehrerwohnung zu schaffen. Dieses Gebäu­de steht heute im Eigentum der Familie Hilscher, die es als Wohnhaus nützt.

Der erste protestantische Schulmeister, der seit 1560 nachweisbar ist, besaß ein eigenes Haus, in dem er Schule hielt und das er auch für kirchliche Verrichtungen zur Verfügung stellte. Im Jahre 1603 bekam die protestantische Gemeinde ein eigenes Schulhaus. Ab 1690 bezeichnete man es ausdrücklich als »fürstlich-öttingisches Schulhaus. Ab 1736 gingen dann beide Schulhäuser vermutlich in das Eigentum der Gemeinde Deiningen über, wobei hierzu festzuhalten ist, dass die neuen Eigentümer nicht die Kirchengemeinden waren, sondern die konfessionell getrennten politische Gemeinden.

1783 war ein Neubau erforderlich, der zu Lasten der Herrschaft ging, jedoch mit dem Hinweis, dass dies ohne jede »Präjudiz« (= keine daraus abzuleitende Verpflichtung) geschehen sei und künftig die Gemeinde der alleinige Unterhaltsträger ist. 1851 musste bereits ein weiteres Schulzimmer angebaut werden. Das auf etwa 80 Sitze berechnete Schulzimmer erwies sich dreißig Jahre später wieder als zu klein, da die Schülerzahl inzwischen auf über hundert angewachsen war. 1880 wurde deshalb das bisherige Schulgebäude durch ein weiteres Stockwerk vergrößert, so dass man nun über einen weiteren Lehrsaal und eine Wohnung für die zweite Lehrkraft verfügte. Am 15. November 1880 fand die Einweihung des Schulhauses statt. Das Haus blieb dann bis ins Jahr 2000 unverändert. Es ist seit seinem Umbau und der Generalsanierung für die Aufnahme einer Apotheke vorgesehen.

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