INFOTHEK DEININGEN

GEOPARK RIES

Wegen der identischen Breitenlage und der Zugehörigkeit zum gleichen Klimatyp innerhalb der hohen Mittelbreiten wird unser Raum hauptsächlich durch das Wettergeschehen innerhalb der »Westwinddrift« auf der Nordhalbkugel der Erde beeinflusst. In dieser Wetterzone finden intensive Austauschvorgänge der Klimaelemente (Feuchte, Temperatur, Luftdruck) zwischen den südlich gelegenen wärmeren Gebieten und den nördlich gelegenen polnahen Regionen statt. Die hier auftretende, mehr instabilen Wetterlagen stehen im Kontrast zu den meist stabileren Ostwetterlagen, die durch Hochdruckeinflüsse gekennzeichnet sind. Ausgehend von der geographischen Lage in unmittelbarer Nachbarschaft und in vergleichbarer Höhenlage können für das Gemeindegebiet von Deiningen Klimadaten der nahe gelegenen Station Nördlingen verwendet werden. 

Klimadaten Nördlingen

Mittlerer jährlicher Niederschlag     623 mm (1951 bis 1980)                         

Schwankungsbreite des mittleren  jährlichen Niederschlags: 368 bis 959 mm

Jahresmittel der Lufttemperatur: 7,9 °C

Mittlere monatliche Schwankungen der Lufttemperatur: - 1,8 °C im Januar /  +  17,4 °C im Juli

Mittlere Anzahl der Nebeltage pro Jahr:  51

Mittlere Anzahl der Sonnenscheinstunden pro Jahr: 1647


Diese Daten belegen auch, dass das Ries im Jahresgang wärmer, aber auch trockener ist als die Rahmenhöhen der Kraterrandzone.
Die Geologie des Gemeindegebietes